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| Sizilien |
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„Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele; hier ist erst der Schlüssel zu allem“ (Goethe). Man wandelt auf Sizilien stets – auch unbewusst – auf irgendwelchen Spuren, ob es nun in Agrigent, Syrakus oder Segesta die der Griechen, in Enna oder Palermo die der Araber oder die von Stauferkaiser Friedrich II. sind. Man sucht nach der verlorenen Zeit weil man sich selbst und seinen Möglichkeiten sucht, und deshalb bestaunt man auch die fantastischen Formen im barocken Ragusa oder die zarten Florealmuster im jugendstiligen Palermo, freut sich über die Marionetten der Pupi und das groteske Meeresgetier in der Vucciria, dem Markt von Palermo. Die sizilianische Fischküche, der Wein ist nicht nur gut, sondern in den vergangenen Jahrzehnten immer besser geworden. Ein Tipp: Die Windmühlen in den Salinen von Trapani. Bereits Cervantes soll sie bei seinem Sizilienaufenthalt studiert haben, um dann Don Quichotte, Ritter von der traurigen Gestalt, auf die „Ungeheuer“ loszulassen.
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